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Here and Black aus ethnologischer Perspektive: Erzählcafé mit Michelle Epps

Am Samstag, 24. November 2018 um 19:00 Uhr. Friseuratelier Gisèle Fiand, Marie Curie Straße 1, 2. OG (Villaban)

„Afrodeutsche werden in der heutigen Zeit immer noch als nicht ‚deutsch‘ wahrgenommen“; nach wie vor werden sie zudem „mit ’neu‘ angekommenen Menschen“ gleichgesetzt, so Michelle Epps, Studentin der Ethnologie an der Universität Bayreuth. Dies ist auch Michelle Epps‘ eigene Erfahrung. Ihr Vater ist Afro-Amerikaner; ihre Mutter, eine gebürtige Frankfurterin, hat ihren Vater in Deutschland kennengelernt, wo er während seines Militärdienstes stationiert war. Die Erfahrung „deutsch zu sein und schwarz dazu“ (Theodor Michael) erlebt Michelle seit ihrer Kindheit und bis jetzt als eine, die von vielen Menschen immer noch als abnorm wahrgenommen wird. Dem möchte sie auf den Grund gehen, zum Beispiel in ihrer Bachelorarbeit, in der sie sich mit dem Thema „Anerkennung von Afrodeutschen“ beschäftigt – und bei HERE AND BLACK im Erzählcafé!

Der ethnologische Blick, der in der Geschichte dieser Disziplin vorwiegend ein weißer, männlicher war, erfährt derzeit wichtige Korrekturen und hat sich den Herausforderungen von Perspektivwechseln zu stellen. Michelle Epps lädt uns ein, ihre Perspektive wahrzunehmen und einzubeziehen und stellt sich unseren Fragen.

Moderation: Rufine Songué

Der Eintritt ist frei.