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Afroeuropäerin…

…Gisèle Fiand im Erzählcafé

Gisèle Fiand wurde von der IHK schon 2006 als Vorbild unter den „Gründerinnen im Handwerk“ portraitiert. Trotz Abitur und gegen den Willen der Eltern machte sie ihren Weg in einem Beruf, der sie seit Kindertagen fasziniert. Seit mehr als 10 Jahren betreibt sie ihren eigenen Frisörsalon in Freiburg und arbeitet immer neu daran, Mensch und Haar in Einklang zu bringen. Weit schwieriger erscheint es, die eigene Identität auf den Punkt zu bringen. Ihre Kindheit und Jugend verbrachte Gisèle Fiand als Tochter eines aus dem Kongo-Brazzaville stammenden französischen Unteroffiziers und einer in Togo geborenen Krankenschwester abwechselnd dort, wo es ihre Eltern hinverschlug, mal in der Pfalz, mal im Elsaß und am Kaiserstuhl. Als junge Erwachsene und inzwischen selbst Mutter lebte sie zwölf Jahre lang in Heidelberg, bevor es sie 2006 zurück nach Freiburg zog, wo sie 1994 ihre Meisterprüfung absolviert und mehrere Jahre gelebt hatte. Eine wichtige Konstante für sie und ihre beiden Kinder sind die Bundestreffen der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD). Im Rahmen der von ISD gestellten Ausstellung Homestory Deutschland spricht Gisèle Fiand über ihre ganz eigenen Erfahrungen als in Deutschland lebende frankophone Afroeuropäerin.

Am Sonntag, den 23. Juli 2017, 18:00

in der Galerie im Alten Wiehrebahnhof, Urachstraße 40, 79102 Freiburg